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At the heart of Open Source – ein Reisebericht von unserer Teilnahme am Red Hat Summit 2019

27. Mai 2019

Nachdem er die Flut der Eindrücke inzwischen etwas verarbeitet hat, berichtet Jens Kassert, Business Development Manager Open Solutions & Alliance Manager bei der GROUPLINK, in diesem Blog von der Teilnahme am Red Hat Summit 2019 unseres strategischen Technologiepartners Red Hat.

Montag, Tag 1: Anreise und erstes Get-Together

Zusammen mit meinem Kollegen André Welter, Senior Consultant unseres Mitglieds bitbone AG, starteten wir am Montag, den 06.05., unsere Reise gen Boston/USA. Nachdem wir pünktlich in der schönen Hafenstadt Boston eintrafen, wurde kurz im Hotel eingecheckt, um sich dann zum abendlichen, vom deutschen Red-Hat-Team organisierten, Get-Together mit einer Vielzahl der Teilnehmer aus Deutschland einzufinden. In stimmigem Ambiente gab es ein wunderbares Barbecue und ausreichend Gelegenheit, um sich sowohl mit den uns bekannten Red-Hat-Kollegen als auch anderen Partnern und Kunden auszutauschen. Ein gelungener Start!

Dienstag, Tag 2: Spannende Key Notes, überwältigende Eindrücke und Jet Lag

Am Dienstagmorgen ging es dann per super organisiertem Bus-Shuttle vom Hotel zum Boston Convention & Exhibition Center, der Bostoner Messe, als Hauptveranstaltungsort. Schon die ersten Eindrücke der Vielzahl von Gästen waren beeindruckend. Es stellte sich alsbald heraus, dass der diesjährige Summit in Hinblick auf die Besucheranzahl alle vorangegangen in den Schatten stellen sollte. Insgesamt waren laut Red Hat mehr als 8.900 Besucher vor Ort, die unter anderem an über 300 Breakout Sessions teilnehmen konnten. Auch die Menge und Qualität von Sponsoren und Ausstellern waren eindrucksvoll: Sowohl die „IT-Giganten“ wie SAP, IBM, Microsoft, AWS, Intel, Lenovo, HPE waren vertreten als auch eine Vielzahl äußerst interessanter mittlerer und kleinerer IT-Companies wie NeuVector, Trilio, dynatrace, Sysdig und Rancher. In Summe zeigte sich, wie dynamisch sich das Ecosystem rund um Red Hats Technologien und Lösungen entwickelt.
Nach einem „großen, gemeinsamen Frühstück“ in einer der Veranstaltungshallen mit hunderten anderer Gäste, begannen die Break Out Sessions. Schon der erste Vortrag mit dem Titel „Virtualization now and in the future: Enterprise virtualization to container-native virtualization“ zeigte auf, wie in Zukunft virtuelle Maschinen ohne einen klassischen Hypervisor in Containern betrieben werden können. Die VM als Prozess via „Container Native Virtualization“! Es schloss eine Roadmap-Session zum Thema Red Hat OpenShift Container Storage an. Auch hier ist noch viel Spannendes zu erwarten. Es folgte dann ein Austausch im Customer Briefing Center rund um Fragestellungen der Wettbewerbsbetrachtung im Kontext OpenShift Container Platform. Hier hatten wir Gelegenheit, mit einem Red Hat Senior Manager aus dem Product Marketing offen zu diskutieren: inspirierend! Nach kurzer Pause folgten Sessions rund um Red Hat Workloads auf Microsoft Azure, Hybrid Cloud Cost Management und Istio sowie die Zukunft von OpenShift Service Mesh. Dann begann sich ein Tross von tausenden von Menschen in Richtung der Main Hall zu begeben, da die ersten Key Notes des Events anstanden. Red Hats CEO, Jim Whitehurst, eröffnete den Reigen und konnte eine Vielzahl illustrer Gäste auf der riesigen Bühne begrüßen: Nicht nur, dass Microsofts CEO Satya Nadella darunter weilte, auch Ginni Rometty, als CEO von IBM, war dabei. Insbesondere die gemeinsame Key Note von Mr. Whitehurst und Mrs. Rometty war amüsant, da es eher ein lockeres Gespräch auf der Couch zwischen guten Freunden war, als eine klassische Key Note. Fragen zur gemeinsamen Zukunft beider Unternehmen wurden von Mrs. Rometty mit klaren Statements beantwortet und sorgten für stürmischen Applaus aus dem Publikum. Aber auch die Key Notes weltweit bekannter Kunden wie Delta Air Lines, ExxonMobil, Deutsche Bank und Volkswagen waren gelungen. In allen spielten Red Hat OpenShift und die Themen „Change of Culture“ und „Open Innovation“ eine signifikante Rolle. Nach Ende der Key Notes ging für uns der ereignisreiche erste Tag dem Ende zu, da der Kollege „Jet Lag“ sein Tribut forderte.

Mittwoch, Tag 3: Über Mitarbeiter, offenen Wissenstransfer und Sea Food

Der Mittwoch begann mit einer General Session im großen Auditorium, in deren Rahmen wir mittels Live-Präsentationen Einblicke bekamen, wie Red Hats Lösungen genutzt werden können. Insbesondere der visionäre Vortrag seitens Red Hats President Products And Technology, Paul Cormier, stach hier heraus, da dort auch sehr viel Wert auf die Rolle und den Impact der Mitarbeiter auf Innovationserfolge gelegt wurde. Einen Blick über den Tellerrand bekamen wir dann im Rahmen eines Slots seitens HPE, der ihre Methodik und Best Practices zur Strategie und Einführung von Container-Technologien im Fokus hatte. Es folgte eine Session rund um „Red Hat OpenShift managed Service on Microsoft Azure“, der sehr gut die enge Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Red Hat anhand von konkreten Ergebnissen und Angeboten skizzierte. Nach einer weiteren Session im Customer Briefing Center rund um CoreOS und die Integration in Red Hats Gesamtportfolio schloss nachmittags eine weitere General Session an, in der aufgezeigt wurde, wie die Idee des offenen Wissenstransfers gemäß des Open-Source-Gedankens auch in Bereiche wie Landwirtschaft, Bildungswesen und Forschung und Entwicklung Einzug hält. Hier war interessant, wie stark Red Hats Engagement in diesen Segmenten ist. Exemplarisch sei das „Rose Project“ genannt, in dem in einer Schule in Israel Grenzen zwischen scheinbar isolierten Bevölkerungsgruppen durch agile und offene Methoden der gemeinsamen Softwareentwicklung mit Red Hats Unterstützung überwunden werden. Der Tag endete für uns mit einem exquisiten Sea Food Dinner auf Einladung unseres Red Hat Partner Managers Dominik Dietrich.

Donnerstag, Tag 4: Summitabschluss, Künstliche Intelligenz und Live-Musik

Am Donnerstag als letztem Veranstaltungstag, stand der Vormittag klar im Zeichen von Innovation. Referenten von Industriekunden wie Hilti und BMW, aus der Logistik wie UPS und dem Gesundheitssektor wie HCA Healthcare oder dem Boston Children’s Hospital gaben Einblicke, wie sie mit Red Hats Unterstützung signifikante innovative Vorhaben erfolgreich umgesetzt haben. Gerade das Thema AI Workloads auf OpenShift spielte hierbei eine große Rolle. Unsere letzte Customer Briefing Session rund um Fragen der Cloud Infrastructure-Angebote Red Hats und deren Marktpositionierung war dann an der Reihe und wiederum sehr angenehm und informativ. Im Anschluss nutzten wir die Zeit in der Exhibition Hall, um uns unter anderem bei den Austellern IBM, SAP, NeuVector und Trilio einen Eindruck zu verschaffen, wohin die Reise geht. Dann ein kurzer Zwischenstopp im Hotel, um uns daraufhin zur Abschlussparty zum Rockland Trust Bank Pavilion aufzumachen, einer Open Air Location in Hafennähe. Hier gab’s genügend Zeit zum Networking inklusive Live-Musik. Leider war’s ein bisschen frisch, was aber den gelungenen Ausklang nicht schmälerte.

Freitag, Tag 5: Resümee und Rückreise

Freitag, unser Rückreisetag, hielt noch ein paar tolle Impressionen für uns bereit, da wir uns gen Cambridge aufmachten, um uns einen persönlichen Eindruck vom MIT und der dortigen Atmosphäre zu verschaffen. Ein leckeres Abschlussfrühstück mit unserem Partner Manager Dominik Dietrich rundete die Tage in Boston ab. Rückflug klappte auch wunderbar und André und ich trafen am Samstagmorgen beide wohlbehalten und um eine Vielzahl interessanter Eindrücke reicher wieder in Deutschland ein.

Unser Fazit: Tolles Event, absolut zu empfehlen! Es war den Trip „über den Teich“ absolut wert! Danke allen Red-Hat-Mitarbeitern vor und hinter den Kulissen, die sich so ins Zeug gelegt haben, um diese Veranstaltung mit so viel Qualität auf die Beine zu stellen. CU at Red Hat Summit 2020 in San Francisco!

Alle General-Sessions könnt ihr euch hier nochmal ansehen! Infos über die Breakout-Sessions findet ebenfalls online.





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